Klinisch-translationelle Forschung bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED)

AG PD Dr. med. Helga Török

Die Untersuchung genetischer Varianten in Rezeptoren des angeborenen Immunsystems und Zytokin- und Chemokin-Ligand-Rezeptorsystemen bei CED sowie deren funktionelle Auswirkung stellte eine der Forschungsschwerpunkte der Arbeitsgruppe dar. Dabei greifen wir auf eine große Kohorte an Patienten, die in unsere Ambulanz betreut werden, zurück. Aktuell wird eine Biobank etabliert, welche weitere klinisch-translationelle Forschungsprojekte ermöglicht.

Im Rahmen der Sars-CoV2 Pandemie untersuchen wir den Einfluss der CED sowie der Therapien auf die Immunantwort nach einer COVID-19 Infektion oder nach Impfung sowie die Auswirkungen der Pandemie auf die Versorgungssituation, Gesundheitsprobleme und psychosoziale Belastungen bei unseren CED-Patienten.

Wir kooperieren mit der Chirurgischen Klinik bei Projekten zur Bestimmung des inflammatorischen Profils von CED-Patienten. Zusammen mit dem Pathologischen Institut nehmen wir aktuell an einem multinationalen Forschungsprojekt teil, der untersucht in wie Fern die durch künstliche Intelligenz unterstützte Bildanalyse histologischer Merkmale bei Colitits ulcerosa als Indikator von Genexpressionssignaturen, welche ein Ansprechen auf Therapien vorhersagen, dienen kann.